Stellungnahmen
Presse
Westküstenvogelkiek 2016 zum Seitenanfang

Programmankündigung für Exkursion in den Beltringharder Koog am 01. und 02. Oktober

Die Tagestour richtet sich an alle, die sich die Vogelwelt der Westküste erschließen wollen oder tiefere Einblicke in eines der vogelkundlich bedeutsamsten Gebiete der deutschen Nordseeküste erhalten möchten. Sie wird von gebietskundigen Fachleuten begleitet. Ein Team aus Nationalpark-Rangern und jungen versierten Begleitern, die ihre ornithologische Leidenschaft bei der Mitarbeit in den unterschiedlichen Naturschutzverbänden entwickelt haben, ermöglichen ein begeisterndes Naturerlebnis für Einsteiger und geübtere Vogelbeobachter gleichermaßen.

Programm und weitere Informationen

17.08.2016

Neuer Altersrekord beim Austernfischer zum Seitenanfang

Austernfischer aus den Niederlanden "überflügelt" deutsche Bestleistung

Damit steht also ein Scholekster, niederländisch für Austernfischer, ganz oben auf dem Treppchen.

Am 3. März 1972 als mindestens zweijähriger Vogel auf Texel beringt, ist der Vogel nun mindestens 46 Jahre alt. Der Vogel wurde lebendig in der Maasvlakte gesehen, einem Hafen- und Industriegebiet an der Maasmündung. Der Code auf dem Metallring wurde vom Ornithologen Hans Keijser abgelesen. Damit rutscht der Rekord eines 43 Jahre alt gewordenen Austernfischers aus Deutschland auf Rang 2. Originalmeldung bei Sovon

Beringte Austernfischer: Fund- und Beringungsorte sowie Anzahlen der Beringungen in der Euring-Datenbank.

Für das 11. Deutsche See- und Küstenvogelkolloquium ist auch ein Vortrag von Dr. Bruno Ens, einem international anerkannten Austernfischerexperten aus den Niederlanden, angekündigt. Er wird noch mehr zur leider nicht sehr guten Situation dieser Art berichten können.

12.08.2016

Festkolloquium zu Ehren von R. K. Berndt und Dr. Wilfried Knief zum Seitenanfang

Veranstaltung im Schloss vor Husum

Anlässlich der 70. Geburtstage der langjährigen Vorstandsmitglieder R. K. Berndt und Dr. Wilfried Knief veranstaltet die OAG am 5. November 2016 ein Kolloquium.

Das Programm können steht als pdf-Datei bereit.

Anmeldungen können per Formular abgeschickt werden oder Sie schreiben eine E-Mail an Stefan Wolff.

04.08.2016

11. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium in Hamburg zum Seitenanfang

Ankündigung und Aufruf zu Beiträgen

Vom 18. bis 20. November 2016 wird im Konferenzzentrum der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) in Hamburg-Wilhelmsburg stattfinden.

Die Arbeitsgemeinschaft Seevogelschutz, ein seit 1982 bestehender Zusammenschluss von
Vereinen und Institutionen, die für den Schutz bzw. die Erforschung von Küstenvögeln an der deutschen Nord- und Ostsee amtlich oder ehrenamtlich tätig sind, setzt damit die 1996 begonnene Tradition fort, alle zwei Jahre allen Beteiligten und Interessierten ein Forum zu bieten, neue Forschungsergebnisse zu See- und Küstenvogelschutz und -forschung vorzustellen und aktuelle Erfahrungsberichte aus den Schutzgebieten auszutauschen.

Zu diesen Themenbereichen erbitten wir Ihre Beiträge als Vortrag (15 min und 5 min Diskussion) und/oder Poster im Format DIN A1.

Die Tagungsgebühr beträgt je Teilnehmer € 30,00 und beinhaltet Tagungsgetränke, ein gemeinsames Abendessen und zwei Mittagessen. Anmeldungen zur Teilnahme und/oder Präsentation ab sofort an Rolf de Vries per E-Mail rdevries@hwk-inter.net.

Weitere Informationen und Details zu Ablauf und Anmeldung finden sie auf der Homepage der AG Seevogelschutz bzw. in der Ankündigung.

01.08.2016

Knutt Paula Knutt Paula mit Ausrüstung auf dem Weg zum See- und Küstenvogelkolloquium
Superflug eines Knutts über 4.000 km ohne Zwischenhalt zum Seitenanfang

Paula überquert den Atlantik vom nördlichen Kanada bis in das Wattenmeer

Knutts aus zwei verschiedenen Populationen nutzen das Wattenmeer der Nordsee im Verlauf des Jahres. Während die Nominatform auf dem Zug zwischen sibirischem Brutgebiet und den westafrikanischen Winterquartieren im Frühjahr und Herbst bei uns durchzieht, überwintern Knutts der im hocharktischen Kanada und im Norden Grönlands verbreiteten Unterart islandica bei uns.

Im Rahmen eines Projektes des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) offenbarte nun ein mit Satellitensender ausgestatteter Knutt dieser Unterart eine beeindruckende Zugleistung. Der Knutt „Paula“ erreichte am 15. Juli die niederländische Insel Terschelling nach einem Nonstop-Flug über 4000 Kilometer aus dem nördlichsten Kanada. Er bestätigt damit bisherige Annahmen, dass Knutts auf ihrem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet enorme Flugleistungen vollbringen.

Der Vogel war im April 2016 im Rahmen einer Pilotstudie auf der niederländischen Insel Griend mit einem Satellitensender ausgestattet worden. Nachdem dessen Auswirkungen auf den Vogel anfangs in Gefangenschaft getestet wurden, entließ man „Paula“ auf der Insel Texel wieder in die Freiheit. Umgehend zog der Vogel zur 30 Kilometer entfernten Insel Griend zurück, wo er zwei Wochen zuvor gefangen worden war.

Mehr auf der DDA-Homepage
http://www.dda-web.de/index.php?cat=aktuelles

Originalnachricht auf der NIOZ-Homepage mit Karte des Flugweges
https://www.nioz.nl

30.07.2016

Knutt Paula Knutt Paula im niederländischen Wattenmmeer mit Farbringen und Sender (Antenne ragt über den Schwanz hinaus). Foto: Jan Wijmenga
Geierabenteuer mit tragischem Ende zum Seitenanfang

Bartgeier "Larzac" im Kreis Plön vermutlich mit Leitung kollidiert

Anfang Juli wurde er noch, wenn auch zufällig, über dem Nord-Ostsee-Kanal fotografiert und befand sich in Gesellschaft mit 12 Gänsegeiern, nun wurde der junge Bartgeier tot in unmittelbarer Nähe zu einer bereits abgeschalteten aber noch nicht abgebauten Stromleitung geborgen.

Der besenderte Vogel aus einem Wiedereinbürgerungsprogramm in Frankreich wurde kurz nach seiner letzten Sichtung vermisst. Unklar war, ob nur der Sender ausgefallen war oder der Vogel wirklich Probleme hatte. Nun gibt es dir traurige Gewissheit. Nach Angaben von Ingo Ludwichowski, NABU-Landesgeschäftsführer, ist aufgrund der Fundumstände ist eine Kollision mit der Stromleitung wahrscheinlich. Die stark verwesten Überreste werden nun nach Frankreich geschickt und dort analysiert.

Bilder und weitere Informationen auf der NABU-Homepage
https://schleswig-holstein.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/greifvoegel/21008.html

27.07.2016

Windkraft und Kollision von Vögeln: Projektbericht verfügbar zum Seitenanfang

Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif-)Vögeln und Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen (PROGRESS)

Das Projekt PROGRESS wurde von BioConsult SH in Zusammenarbeit mit ARSU, IfAÖ und der Universität Bielefeld durchgeführt. Es galt der Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif-) Vögeln und der Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen.

Kollisionen von Vögeln (und Fledermäusen) gelten als ein zentrales Konfliktfeld zwischen dem Ausbau der Windenergienutzung und dem Naturschutz. Da zahlreiche Vogelarten und alle Greifvogelarten besonderen gesetzlichen Schutz genießen sind Kollisionen ein wichtiger artenschutzrechtlicher Aspekt in den Genehmigungsverfahren.

Der Projektbericht ist über die Homepage von BioConsult SH verfügbar:

http://bioconsult-sh.de/de/nachrichten-archiv/progress-endbericht-veroffentlicht/

25.07.2016

Titel Bericht Progress
Unter Geiern zum Seitenanfang

Sichtungen von Gänsegeiern in ganz Schleswig-Holstein

Mittlerweile liegen mehrere Beobachtungen von Gänsegeiern aus Schleswig-Holstein vor. Den Auftakt und Höhepunkt bildet eine Meldung aus dem Flensburger Raum vom 21.06.: 23 Vögel waren dort am Himmel zu sehen. Am 03.07 waren es dann 12 bzw. 13 Exemplare über dem Nordostseekanal bei der Fähre Landwehr. Zwei BeobachterInnen hatten unabhängig voneinander das Glück. Zunächst wurden die hochfliegenden Vögel für Seeadler gehalten, da es die wahrscheinlichere Möglichkeit zu sein schien. Bei den hoch fliegenden Vögeln eine verständliche Verwechslung.

Zwei weitere Meldungen stammen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg von einem bzw. 3 Gänsegeiern.

Vermutlich handelt es sich um vorwiegend junge Vögel, die selbst noch nicht brüten und sich auf Wanderschaft befinden. Dieses Zugverhalten ist bekannt aber noch nicht ausreichend untersucht. Bisher waren es hauptsächlich Beobachtungen von Einzeltieren, größere Trupps von Geiern sind daher eine echte Ausnahme.

gaensegeier
Gänsegeier wird von Kolkrabe attackiert. Foto: Karsten Kriedemann, 05.07.2016 bei Seedorf/RZ.

Sollten Sie selbst Gänsegeier gesichtet haben, können Sie diese bei ornitho.de melden oder eine Nachricht direkt an beobachtung@ornithologie-schleswig-holstein.de schicken.

07.07.2016

Birdrace 2016 zum Seitenanfang

Ergebnisse?

Zur Tabelle auf der DDA-Seite

Teilnehmer aus Schleswig-Holstein waren auch in den Medien präsent:

Hier ein Beitrag aus dem Schleswig-Holstein Magazin vom 07.05.2016

und hier ein Artikel in der Ostholsteiner Zeitung am 12.05.2016.

08.05.2016

Informationen zu den Vorträgen der Jahresversammlung 2016 zum Seitenanfang

Internetlinks als Ergänzung

Als Nachtrag zu der Mitgliederversammlung am 06.03.2016 hier noch ergänzende Links zu den Themen der Versammlung und weitere Neuigkeiten:

- Videofilme zur Prädation von Mäusebussarden durch Uhu, Vortrag von Thomas Grünkorn zur Entwicklung der Mäusebussardbestände bei Schleswig.

http://bioconsult-sh.de/de/projekte/mausebussarde/

- Poster zum Telemetrie-Projekt Wespenbussard

http://www.raptor-research.de/pdfs/a_sp100p/a_sp148_Meyburg_2010_Wespenbussard.pdf

- Weitere Veröffentlichungen zur Telemetrie von Greifvögeln

http://www.raptor-research.de/main.html

- Homepage des Naturfilmers Peter Peukert mit weiteren Bildern von Karmingimpel und Co.

http://www.naturvideo-sh.de/

- Für Interessenten eigener Originalbilder von Christopher Schmidt.

http://www.naturillustrationen.de/

- Neues aus der Welt der Eulen bietet die aktuelle EulenWelt mit Zahlen und Berichten des vergangenen Jahres.

http://www.eulen.de/eulenwelt.php

 

Ehrenmitglied 2016
Das neue Ehrenmitglied der OAG, Volkher Looft (Mitte), bei Überreichung der Urkunde. Rechts Laudator Thomas Holzhüter und links der Vorsitzende der OAG Bernd Hälterlein. Foto: H. Wirth

12.03.2016

Band 8 der Reihe "Vögel Schleswig-Holsteins" erschienen zum Seitenanfang

Die Geschichte der Feldornithologie in Schleswig-Holstein und Hamburg

Der achte Band aus der Reihe „Vogelwelt Schleswig-Holsteins“ handelt von der Entwicklung der feldornithologischen Arbeit in Schleswig-Holstein und Hamburg von den Anfängen um 1500 bis zum Jahr 1969. In den Mittelpunkt stellt Rolf K. Berndt die allmähliche Verbesserung der avifaunistischen Kenntnisse anhand der wesentlichen Veröffentlichungen. Behandelt werden die maßgebenden Personen und ihre Leistungen, das Entstehen und Wachsen von Vereinen und Arbeitskreisen sowie deren Beiträge zur besseren Organisation der vogelkundlichen Arbeit, nicht zuletzt auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland. Am Rande werden auch die langfristigen Veränderungen in der Vogelwelt sichtbar. Die reichhaltige Ausstattung des Bandes mit Fotos von Lebensräumen, Vögeln und Personen sowie mit Grafiken aus vogelkundlichen Arbeiten illustriert diese Geschichte der Feldornithologie.

Das Werk ist zum Preis von 48,- € beim Buchhändler ihrer Wahl zu erhalten.

Leseprobe Band 8

22.12.2015

Geschichte der Feldornithologie

 

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